Leberknödelsuppe

Die einen verziehen das Gesicht und winken sofort ab, anderen läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn sie das Wort Leberknödel hören. Ganz ehrlich: ich gehöre zur zweiten Gruppe und ich habe Leberknödel schon als Kind geliebt. Nachdem wir seit einigen Zeit auf unserem Speiseplan einmal pro Woche ein Suppengericht aufgenommen haben, war es an der Zeit für eine Leberknödelsuppe.

Perfekt, da ich gestern einen Tafelspitz zubereitet habe und eine kräftige Rinderbrühe schmeckt einfach besser, als eine klare Brühe aus der Tüte. Leberknödel selber machen ist kein Hexenwerk, das Rezept gelingt ganz flott. Für den kleinen Hunger oder als Vorspeise reicht ein Teller Suppe mit einem Knödel. Wird die Suppe als Hauptspeise serviert werden zwei oder vielleicht sogar 3 Knödel serviert.

Zutaten für 6 Knödel

500g Rinderleber

150g Knödelbrot

2 Eier

1 grosse Zwiebel

350 ml Milch

Salz, Pfeffer, Majoran und Muskat

1 EL Butter

1 kleiner Bund Petersilie 

evtl. Semmelbrösel

Zubereitung

Die Rinderleber durch den Fleischwolf drücken. Knödelbrot mit warmer Milch übergießen und für ca. 10 Minuten einweichen lassen. Zwiebel und Petersilie fein hacken und in Butter glasig dünsten und anschließen abkühlen lassen. Das aufgeweichte Knödelbrot, die Rinderleber, Zwiebel und Petersilie, sowie die Eier in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Ist der Teig klebrig etwas Semmelbrösel zugeben, ist er zu fest mit etwas Milch vermischen. Den Teig nun mit Salz, Pfeffer, Muskat und Majoran nach Geschmack würzen. Die Hände etwas befeuchten und Knödel formen. Jetzt die Rinderbrühe erhitzen (nicht kochen lassen) und die Knödel für (je nach Größe) 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Die Knödel sind fertig, sobald sie steigen und an der Oberfläche schwimmen. Mit Petersilie oder Schnittlauch servieren. Wichtig ist, dass die Brühe nicht kocht. Dann kann es schon mal vorkommen, dass sich die Knödel auflösen und sich unappetitlich unter die Brühe mischen. Guten Appetit!